In Deutschland gibt es seit dem Jahr 2009 eine sogenannte Versicherungspflicht. Diese ist im Versicherungsvertragsgesetz geregelt und betrifft alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Von den über 82 Millionen Bundesbürgern waren im Jahr 2008 mehr als 10% bei einer privaten Krankenversicherung versichert.
Aufnahmevoraussetzungen und Beiträge
Private Krankenkassen haben die Möglichkeit auswählen, welchen Anwärtern sie Zugang gewähren. Ihre Entscheidung machen sie abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu gehören das Geschlecht und Alter sowie der Gesundheitszustand des potentiellen Versicherungsnehmers. Eine Routineuntersuchung im Vorfeld ist dabei nicht ausgeschlossen. Auch der Beruf und das Einkommen des zu Versichernden spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl seitens der Krankenkasse. Zusätzlich werden Lebensgewohnheiten, zum Beispiel das Rauchen, und die Krankengeschichte erfragt. Der monatliche Beitrag der Krankenversicherung richtet sich individuell nach den zu versichernden Leistungen sowie diversen Krankheitsrisiken oder gar bereits bestehenden Erkrankungen. Leistungsausschlüsse sowie Risikozuschläge sind nicht unüblich. Des Weiteren ist jede private Krankenversicherung verpflichtet, einen Basistarif anzubieten. Dieser ist vergleichbar mit den Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung. Außerdem bietet eine private Krankenversicherung einen Standart-Tarif an. Dieser dient vor Allem langjährigen Mitgliedern, die in den Ruhestand gehen und mit ihrer Rente steigende Tarife nicht bestreiten, aber auch nicht in eine gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln können. Dieser Tarif orientiert sich an denen der gesetzlichen Krankenversicherungen.
Vorteile von private Krankenversicherung
Populär sind vor Allem die Vorteile bei einem stationären Krankenhausaufenthalt. Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer und freie Klinikwahl sind mittlerweile jedem bekannt. Auch bietet die private Krankenversicherung hochwertigen Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlungen sowie Seh- und Hörhilfen an. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sind auch alternative Behandlungsmethoden sowie Massagen möglich. Je nach Tarifwahl werden auch Psychound Physiotherapien sowie alternative Medikamente übernommen. Zusätzlich bekommt jeder privatversicherte Patient automatisch eine Patientenquittung zugestellt, wo transparent die Kosten seiner Behandlung aufgeführt sind. Die Zahlung der Praxisgebühr entfällt für Privatversicherte. Insbesondere gesunde Menschen mit einem hohen Einkommen können bei einer privaten Krankenversicherung (pkv gkv) viel Geld sparen, da ein Tarif Einkommensunabhängig vereinbart wird – im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, deren Tarife prozentual vom Einkommen ermittelt werden. Informationen hierzu auch unter http://online-finanz.info.
Abschließend noch ein Tipp für unsere Kölner Leser: Versicherungen Köln